Future Day 2026
Kurz vor den Sommerferien stand an der Freien Schule Anne Sophie Berlin alles im Zeichen der Zukunft. Beim Future Day konnten die Lernpartnerinnen und Lernpartner in zahlreichen Workshops und Exkursionen neue Technologien kennenlernen, gesellschaftliche Entwicklungen diskutieren und sich mit möglichen Berufswegen beschäftigen. Ziel des Projekttages war es, Neugier zu wecken, Zukunftskompetenzen zu fördern und den Blick über den Unterricht hinaus zu erweitern.
Der Tag begann um 8.45 Uhr mit einer gemeinsamen Eröffnung in der Sporthalle. Anschließend verteilten sich die Teilnehmenden auf verschiedene Workshops. Jugendlichen konnten aus abwechslungsreichen Angeboten zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Robotik, Cybersicherheit, Virtual Reality, Verschwörungserzählungen und finanzielle Bildung wählen.
Besonders vielfältig waren die Angebote rund um den verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Während einige Lernpartnerinnen und Lernpartner mithilfe von KI eigene Science Fiction Kurzgeschichten entwickelten, beschäftigten sich andere mit der Frage, wie KI sinnvoll zum Lernen eingesetzt werden kann. Im Workshop „AI Governance“ diskutierten die Teilnehmenden außerdem, welche Regeln und Verantwortlichkeiten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz künftig begleiten sollten.
In einer digitalen Schnitzeljagd gingen die Jugendlichen Fake News und Verschwörungstheorien auf den Grund. Durch Rechercheaufgaben lernten sie in verschiedenen Räumen, Informationen kritisch zu hinterfragen und verlässliche Quellen zu erkennen.
Technikbegeisterte konnten sich beim Bau und Wettkampf von LEGO Mindstorms Robotern oder beim Workshop „Behind the Screen“ mit den Grundlagen der Cybersicherheit beschäftigen. Sportlich wurde es beim VR Sports Workshop, bei dem Fitness und Virtual Reality miteinander kombiniert wurden.
Neben den Workshops bot der Future Day auch spannende Exkursionen. Einige Gruppen besuchten das Spectrum Science Center und die Ausstellung „SuperCity 3000“, die sich mit nachhaltigen Städten der Zukunft beschäftigte. Andere gestalteten im Projekt „Tomorrow Spaces“ mithilfe von Virtual Reality eigene Zukunftswelten. Die Lernpartnerinnen und Lernpartner des Lernjahres 11 erhielten zudem Einblicke in verschiedene Hochschulen und Studiengänge und konnten erste Eindrücke vom Hochschulalltag sammeln.
Ein besonderes Angebot für das Lernjahr 9 war das Eltern Speed Meeting. Eltern aus unterschiedlichen Berufsfeldern berichteten offen über ihren beruflichen Werdegang, ihren Arbeitsalltag und ihre Erfahrungen. So entstanden viele interessante Gespräche und neue Perspektiven für die eigene Berufsorientierung.
Der Future Day 2026 zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Zukunftsthemen sein können. Ob Technik, Wissenschaft, Kreativität oder gesellschaftliche Verantwortung: Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, Neues auszuprobieren, Fragen zu stellen und gemeinsam Ideen für die Welt von morgen zu entwickeln. Der Projekttag machte deutlich, dass Zukunft nicht nur etwas ist, das auf uns wartet, sondern etwas, das wir selbst mitgestalten können.