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News aus dem Lernhaus Waldzauber

 

Neuigkeiten von unserem Lernhausigel Freddie oder „Goodbye“ und alles Gute…

Unser Freddie, der aufgrund von der Schulschließung kurzfristig in seiner Igelkiste zu Frau Wohlleben umziehen musste, ist am 9. April aufgewacht und wog knapp 500 g.

Am ersten Tag wollte er noch nicht so richtig fressen, wog am 15.04. aber schon 640 g. Freddie hat in den letzten 2 Wochen nochmal ordentlich gefressen und Gewicht zugelegt. Am vergangenen Samstag hat er stolze 730g auf die Waage gebracht - das ist ein gutes Gewicht, um ihn freizulassen. Er kann davon zehren, falls er in der Natur mal nicht genug Nahrung findet. Am Samstagabend, den 25. April, war es dann soweit: Freddie durfte in die Freiheit! Frau Wohlleben hat ihn hinter dem Gaisbacher Wasserturm rausgelassen, dort gibt es keine gefährlichen Zäune, keine Straßen in der Nähe, wunderbares, nicht gemähtes Gras und einen großen Holzstoß, unter dem er sich verkriechen kann. Mitsamt seiner Höhle, die er sich in der großen Igelkiste aus Heu und alten Decken gebaut hat, hat Frau Wohlleben ihn dorthin gebracht und unter den Holzstoß gelegt. Zuerst passierte gar nichts, nach einiger Zeit kam Freddie heraus und begann im Gras zu schnuppern, das war für ihn ganz neu und wirklich sehr schön zu beobachten. Nach einer Viertelstunde verkroch er sich dann wieder in seiner Deckenhöhle. In den letzten Tagen habe ich ihm dort auch noch Futter und Wasser bereitgestellt, das Futter ist weg, vom Wasser wurde auch getrunken, aber ob das nun Freddie war, kann ich nicht sagen, seine Höhle ist leer. Vermutlich hat er sich selbst eine schöne Höhle in der Natur gebaut. Nun wünschen wir Freddie alles Gute und viel Glück beim Entdecken der Natur und vielleicht findet er ja eine nette Igelfrau und Familie Wohlleben kann dann bei ihnen um die Ecke im Sommer Igelbabys entdecken. Auf jeden Fall habt ihr, liebe Waldzauberkinder, dazu beigetragen, dass dieser damals kleine und hilflose Igel den Winter überlebt hat und nun als gesunder und kräftiger Igel in der Natur leben kann, toll gemacht! Daumen hoch.


 

Kinderbilder bringen Freude – Malaktion im Lernhaus Waldzauber

Am 30. März hat die Stadt Künzelsau alle Kinder im Landkreis aufgerufen, an einer Verschönerungsaktion teilzunehmen. Im ehemaligen Künzelsauer Krankenhaus wurde eine Isolierstation mit über 50 Zimmer eingerichtet, um dort Corona-Kranke behandeln zu können. Da das Krankenhaus völlig leer war, sind die Wände der kurzfristig möblierten Zimmer kahl und ungemütlich. Das Landratsamt wollte im wahrsten Sinne des Wortes „etwas Farbe“ in die Zimmer bringen und rief alle Kinder auf, mit selbstgemalten Bildern die Wände der Zimmer zu verschönern. Gemäß dem Motto „Hohenlohe hält zusammen“ leisten die Kinder mit ihren Kunstwerken einen wichtigen Beitrag für das Wohlbefinden aller Menschen auf der Isolierstation.

Auch einige der Waldzauberkinder haben an dieser Aktion teilgenommen und wirklich schöne Kunstwerke geschaffen. Leider können wir nicht alle Bilder veröffentlichen, also bitte nicht traurig sein, wenn dein Bild hier nicht dabei sein sollte. Ihr seid toll und habt kranken Menschen Freude geschenkt! Vielen Dank!

 

 

Vertretung für Frau Knaack: Rafael Zeltner

Im Lernjahr 4, bei den Füchsen, hat vorübergehend ein Lernbegleiterwechsel stattgefunden. Herr Rafael Zeltner vertritt Frau Vanessa Knaack, so lange sie nicht in die Schule kommen kann. Herzlich Willkommen im Lernhaus Waldzauber!


 

In der Weihnachtswerkstatt

Seit Anfang Dezember werkelten die Füchse (LJ.4) in einer absoluten Geheimaktion an ihren diesjährigen Weihnachtsgeschenken.

Der Rohling eines Holzhauses, zugesägt aus alten Holzbalken, wurde mit voller Muskelkraft von Hand geschliffen und mehrfach grundiert und mit einem Anstrich aus Acrylfarbe versehen. Nach der Trocknungsphase konnten die Häuser mit eigenen Gestaltungsideen, wie verschiedenen Fenster- und Türvarianten und dem ein oder anderen weihnachtlichen Motiv verziert werden. Ein optisches Highlight erreichten die Kinder mit dem Einsatz von Metalliklackstiften, mit denen einzelne Elemente zum Abschluss umrandet wurden. Alle Füchse zeigten eine enorme Ausdauer und Geduld - das hat sich absolut gelohnt!

Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien wurden die liebevoll gestalteten Holzhäuser noch in Geschenkpapier verpackt und von den Füchsen ganz stolz zu Weihnachten verschenkt.


Hurra, hurra die Post ist da!

Im Fach Deutsch stand kurz vor Weihnachten bei den Igeln, Lernjahr 3, das Thema „Briefe schreiben“ auf dem Programm. Da Briefe schreiben nur wirklich Spaß macht, wenn man auch auf einen Antwortbrief hoffen kann, hat ihre Lernbegleiterin Sabine Lehmann Kontakt zu der Freien Schule Anne-Sophie in Berlin/Zehlendorf hergestellt. Die Kollegin des Lernjahres 3 in Berlin, Jasmin Ebenhoch, war sofort Feuer und Flamme von dem Projekt und es wurden die Namen der Lernpartner ausgetauscht.

Da die Schule in Berlin eine bilinguale Schule ist, wurde das Projekt erweitert und die Igel haben bei An-Ting Liang, ihrer Englisch-Lernbegleiterin, Briefe an die Englisch-Klasse 3 nach Berlin geschickt.

War das eine Aufregung als Ende Januar endlich der große Umschlag mit den Briefen von der Freien Schule Anne-Sophie in Berlin bei den Igeln ankam. Die Briefe wurden voller Freude und Neugierde gelesen und den anderen Lernpartnern im Kreis gezeigt. Die Lernpartner haben sich sehr über die schön gestalteten Briefe gefreut. Einige Berliner Lernpartner haben ihre Privatadresse auf dem Umschlag geschrieben, so dass ein paar Igel ihren Antwortbrief direkt nach Berlin schicken können. Mal sehen, ob sich aus diesem Projekt längere Brieffreundschaften entwickeln - die Igel sind auf jeden Fall dabei!


 

Als der rote Milan über den Campus flog,…

… fehlte nicht viel und er hätte mit seinen Flügeln die Köpfe der Lernpartner und Lernpartnerinnen des Lernhauses Waldzauber berührt. Aber wo kam der Vogel her?

Am 19.11.2019 konnte man auf dem Campus der FSAS, direkt neben dem Wachhäuschen, noch andere Wildvögel entdecken. Neben dem roten Milan saßen dort ein schwarzer Milan, ein Turm-, ein Wüsten- und ein Sarkerfalke, eine Schleiereule, ein Uhu, ein Wald- und ein Steinkauz. Das Lernhaus Waldzauber hatte den gesamten Vormittag die Falknerei Bielriet zu Gast, die den Kindern viele Informationen zu den einzelnen Vogelarten und deren Lebensweisen lieferte. Die Vögel konnten teilweise auch gestreichelt und auf die Hand genommen werden.

Ein erlebnisreicher und interessanter Vormittag. Vielen Dank an Frau Sieronski, die das ermöglicht hat!

 

Lesen, da sind die Bilder im Kopf!

War das eine Freude, die gespannt lauschenden Lernpartner und Lernpartnerinnen während des bundesweiten Vorlesetag am 15.11.2019 zu sehen.

Die Eulen (Lernjahr 0) und die Wölfe (Lernjahr 1) hatten zwei, eigentlich drei besondere Vorleser zu Gast. Herr Rauner, Abteilungsleiter Primarstufe und Frau Schmidt, Gesamtschulleiterin kamen zum Vorlesen in Begleitung von Gustav, dem Vogel Strauß. Dieser wollte sich die Geschichte vom Räuber Hotzenplotz auf keinen Fall entgehen lassen.

Anschließend konnten alle Waldzauber Kinder zwischen acht verschiedenen Büchern, die von den vorlesenden Müttern ausgewählt wurden, wählen. Zu jedem Buch wurde auch ein Kreativteil angeboten. Ein thematischer Schwerpunkt schien das Weltall zu sein, da es sowohl im Buch von Frau Harport als auch in den Büchern von Frau Ott, Frau Baumgärtner, Frau Thierbach und Frau Bantquin um eine Mondrakete sowie Reisen zu den Sternen oder dem Mond ging.

Gefesselt hörten die Kinder den Geschichten von Frau Weisbach, Frau Beck und Frau Maibaum über Baumkinder, einem Traumfänger und der kleinen Hexe Leonie zu. Mit Frau Schrott lösten die Kinder Knobelgeschichten, die mathematisches Geschick erforderten – „Da rauchten unsere Köpfe!“ wie ein begeisterter Teilnehmer meinte. „Vorsicht, Schleim!“, hieß es bei Frau Schwerdtfeger, die passend zu ihrer Geschichte Schleim mit den Kindern herstellte.

Vielen, vielen Dank unseren Vorleserinnen für die schönen Geschichten und die ansprechenden und wunderschönen Kreativangebote – eure Waldzauber Lernpartner!


 

Wasser ist sehr wichtig und wertvoll

Am 12.11.2019 hat die Lernfamilie Igel (Lernjahr 3) in der Zeit des ‚Steinzeitdorfes‘ gemeinsam mit Herbert Remmele und Rozan Dikkat vom Verein „Deutsche Umwelt-Aktion“ ein Projekt zum Thema „Sauberes Wasser“ durchgeführt. Der Verein bemüht sich sehr, umweltrelevante Themen den Kindern näher zu bringen und geht dazu an die Schulen.

Zu Beginn erklärte Frau Dikkat wie der Wasserkreislauf der Erde funktioniert. Anschließend wurde eine kleine Kläranlage gebaut, für die jeder Lernpartner eine leere 0.5 l Plastikflasche mitgebracht hatte. Nach Fertigstellung wurde in jede Plastikflaschen-Kläranlage verdrecktes Wasser gegossen. Die selbstgebaute Kläranlage hat funktioniert und das Wasser ist sauber geworden

Morgenkreis einmal anders

Anlässlich des Gedenken an den heiligen Martin, hat Frau Knaack gemeinsam mit den Füchsen und Igeln (Lernjahre 3 und 4) eine St. Martin Andacht vorbereitet. Am Morgen des 11.11.2019 fanden sich alle Lernpartner der Primarstufe im blauen Lümmelkreis (Forum) ein, um dieses Erlebnis mitzuerleben. Die Vita des Heiligen wurde sehr unterhaltsam mit Schattenfiguren von den Füchsen erzählt. Anschließend sprachen die Igel, ebenfalls hinter der Schattenwand, die Fürbitten, den Segen und das Gebet. Teilweise mit großen, glänzenden Augen und offenen Mündern wurde diese zauberhafte Darstellung von den zuschauenden Lernpartnern verfolgt.
Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden für diesen schönen Morgenkreis!

 

Raumfahrtshow

„Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein gewaltiger Sprung für die Menschheit.“ (Zitat Neil Armstrong – zur ersten bemannten Mondlandung 20. Juli 1969)

Die Deutsche Gesellschaft für Luft und Raumfahrt (DGLR) hat das 50. Jubiläum der Mondlandung zum Anlass genommen, Schulkinder am 10.10.2019 zu einer Raumfahrtshow in das Carmen Würth Forum einzuladen.

Der große Festsaal war mit interessanten Materialien der Raumfahrt dekoriert. Die Igel (Lernjahr 3) und die Füchse (Lernjahr 4) hatten das Glück, in den ersten Reihen zu sitzen, so konnten sie sich die aufblasbaren Planeten, eine Abbildung der Mondkapsel, die Versuchsaufbauten für die Experimente u. v. m. aus nächster Nähe ansehen. Auf zwei großen Filmleinwänden wurden Videoausschnitte aus der Geschichte der Raumfahrt gezeigt.

Die drei Moderatoren haben ihre jungen Zuschauer mit spannenden Kommentaren und interessanten Experimenten durch das Programm geführt, u. a. wurde der Raketenantrieb mit Hilfe zweier Laubbläser und eines Skateboards erklärt oder mit einigen Schülern die Mondumrundung und -landung nachgestellt. Zum Ende hin wurde im Saal mithilfe aller Anwesenden das Planetensystem nachgestellt. Ein wirklich lehrreicher und unterhaltsamer Lerngang!

Vielen Dank der Firma Würth und der DGLR für diesen spannenden Vormittag!

Lernhaus Waldzauber beherbergt einen Igel zum Überwintern

Yippieh! Das Lernhaus Waldzauber hat Zuwachs bekommen und zwar FREDDIE!
So hatten alle Lernpartner und Lernpartnerinnen im Kinderrat den Igel getauft, den wir zum Aufpäppeln und Überwintern aufgenommen haben.

Von zu Hause wurde von allen Kindern Igelfutter (Katzenfutter für Jungtiere), Zeitungen, Stoff- und Wollreste, Zeitungen, Plastiktüten und Gummihandschuhe mitgebracht, damit der Igel nicht verhungern oder frieren muss. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Waldzauber Eltern für die Spenden und besonders für die Igelkiste aus Holz, die eine Familie uns zur Verfügung stellt! Unser besonderer Dank gilt Frau Seidensticker, die als Veterinärin Freddie umsonst entwurmt und geimpft hat, vielen Dank!

Nun wird es abwechselnd kleine Teams geben, die sich um die Sauberkeit des Käfigs, das Futter und dem allgemeinen Wohlbefinden des Igels kümmern

 

Jede Menge Baumpaten und Waldaktionen

Im Rahmen unserer Umbenennung führt unser Lernhaus Waldzauber ein ganzjähriges Waldprojekt durch. Alle Lernpartner werden in Kleingruppen Baumpaten für ausgewählte Bäume im angrenzenden Wald. Im Projektheft werden die verschiedenen Bäume das gesamte Jahr über beobachtet, skizziert, Früchte und Blätter, gesammelt und kleine Präsentationen vorbereitet. Ebenfalls soll regelmäßig eine „Waldputzete“ stattfinden, um den respektvollen Umgang mit der Natur zu erlernen.

 

 

Lesenacht bei den Tigeraugen und Verabschiedung der Mondsteine

Zum Abschluss des Schuljahres haben die Tigeraugen (Lernjahr 2) eine Lesenacht mit Übernachtung in der Schule geplant. Die Aufregung war groß als am frühen Abend die Lernpartner und Lernpartnerinnen in die Schule kamen und ihre Schlafutensilien ins Lernhaus trugen. Bevor aber die Schlafplätze gerichtet werden konnten, standen noch einige Aktionen an.

Die Mondsteine (Lernjahr 4), die zum Abschluss ihrer Grundschulzeit ebenfalls eine Übernachtung geplant hatten, stellten ein kleines Programm auf die Beine, zu dem sie ihre Eltern und auch die Tigeraugen einluden. Im Forum der Primarstufe führten sie ihr Theaterstück über Götz von Berlichingen auf, das mit viel Applaus bedacht wurde, bevor im Lernhaus noch einige Witze, Szenen aus der Schule und Sketche zum Besten gegeben wurden.

Währenddessen haben in der Küche viele fleißige Hände das Abendessen (Spaghetti Bolognese mit Tomate-Mozzarella-Salat) zubereitet. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Eltern, die durch ihre Unterstützung für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Es dauerte nicht lange, da waren die Berge Spaghetti mit Sauce verputzt und es konnte weiter gehen im Programm.

Die Tigeraugen haben ihre Schlafplätze gerichtet und wurden dann auf eine Schatzsuche geschickt. Nachdem sie von Hinweisen über das gesamte Campusgelände geführt worden waren, landeten die Tigeraugen zu guter Letzt in der Bibliothek, wo der Goldschatz erfolgreich gefunden wurde. Die Lektüre „Die schwarze Hand“ war von den Kindern ausgewählt worden, um sie gemeinsam in der Bibliothek zu lesen.

Die Mondsteine haben sich währenddessen vor dem Lernhaus eine stattliche Wasserschlacht geliefert und ansonsten miteinander gespielt und Spaß gehabt.

Um 22.00 Uhr wurde dann die Bettruhe eingeläutet und die Lernpartner und Lernpartnerinnen konnten noch gemütlich quatschen oder lesen, bevor eine Stunde später das Licht ausging. Schlafen war danach für einige lange noch kein Thema. Abgerundet wurde die Nacht in der Schule mit einem gemütlichen Frühstück am nächsten Morgen in der Mensa.

Lasst die Sommerferien beginnen!



 

Projektwoche „Unsere Heimat“

Vielfältig war das Programm für das diesjährige Primarstufen Projekt „Meine Heimat“ im Schatzsucher Lernhaus.

Die jüngeren Lernpartner (Lernjahr 0 – 2) haben für ihren Heimatort ein eigenes Wappen kreiert oder sich bei einer sehr interessanten Stadtführung in Schwäbisch Hall getummelt. Ein Besuch auf einem Bauernhof in der Gegend stand an, wo selber Butter hergestellt wurde und andere Lernpartner haben vielfältig mit Salz experimentiert. Zum Abschluss wurden in den Schulküchen heimatliche Rezepte ausprobiert. Der Blooz und die selbst gemachten Maultaschen mit Kartoffelsalat haben sich die Teilnehmerinnen mit viel Appetit schmecken lassen.

Die älteren Lernpartner (Lernjahr 3+4) haben sich in die Zeit und das Leben von Götz von Berlichingen vertieft, sie besuchten dessen Heimatort und setzten sich literarisch mit dem Leben und Werk des Ritter auseinander. Dadurch erfuhren sie auch viel über die Zeit, in der Götz gelebt hat. Das Wissen haben die Mondsteine und Rubine in einem kleinen, aber feinen Theaterstück umgesetzt.

Die Projektwoche war lehrreich und hat allen viel Spaß gemacht.

 

Unterhaltsam war’s, lecker war’s

Wie auch in vorausgegangenen Jahren, fand im Anschluss an den Wandertag das Lernhaus-Sommerfest mit den Eltern statt. Mit großer Freude wurden die Eltern begrüßt, die Feuerholz, Würstle, Stockbrot, Spielsachen und allerlei Leckereien für ein fulminantes Büfett im Gepäck hatten.

An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an unsere so großartig engagierten Eltern, ohne die ein so schönes Fest gar nicht möglich wäre. Unser ganz besonderer Dank gilt Frau Unkelbach. Sie hatte sich bereit erklärt, für alle Anwesenden Würstchen, Stockbrot und ausreichend Stecken zum Grillen zu besorgen. Auch die Getränke wurden von Frau Unkelbach organisiert. Vielen herzlichen Dank!

Höhepunkt und Abschluss des Sommerfestes war der Auftritt des Schatzsucher-Ukele-Orchesters in Begleitung des Lernpartner Chores unter der Anleitung von Frau Anderson. Deutsche und englische Lieder wurden zum Besten gegeben, bevor sich alle zufrieden, satt und erfüllt auf den Heimweg machten.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!

Schön war’s, herrlich war’s

Der diesjährige Wandertag führte auf die Burgruine „Lichteneck“ in Ingelfingen. Von der Schule aus, machte sich das gesamte Lernhaus Schatzsucher bei moderaten Temperaturen auf in den Wald. Auf schönen und teilweise verwilderten Waldpfaden ging es entlang des Kochertals in Richtung Ingelfingen.

Die Stimmung war prächtig, die Wanderer motiviert und zwischendurch haben sich alle bei einem Vesper gekräftigt, um dann mit frischer Energie die Weinberge in Ingelfingen zu erklimmen.

Als die Burgruine zu erblicken war, stieg die Vorfreude auf einen gemeinsam Tag mit Lagerfeuer, Würstle, Stockbrot und ganz viel Spiel, Toberei und Spaß. Nach der Ankunft in der Ruine wurden Rucksäcke von sich geschmissen, Decken ausgebreitet dann ging das Spielen auch schon los.

Fahrradausbildung bei den Schatzsuchern

Am 7. Februar begann im Lernhaus Schatzsucher die Fahrradausbildung für die Lernpartner des 4. Lernjahres, die Mondsteine. Die Mondsteine hatten in der Theorie schon viel dafür gelernt und freuten sich nun sehr auf die praktische Fahrradausbildung.

Die beiden sehr netten Polizisten, Herr Polizeihauptmeister Gerhard Wolpert und Herr Polizeioberkommissar Stefan Leuz, erklärten den Mondsteinen die wichtigsten Regeln im Straßenverkehr. Die Polizisten haben Hütchen und Verkehrsschilder aufgestellt und die Fahrbahn mit Seilen ausgelegt. Beim ersten Fahrradtraining haben die Mondsteine gelernt, wie man richtig auf das Fahrrad aufsteigt und anfährt, wie man an Hindernissen vorbeifährt und Handzeichen gibt. Beim zweiten Mal haben sie das Linksabbiegen und die Prüfungsrunde geübt. Beim 3. Mal haben sie freies Fahren geübt.

Und dann kam am 28. Februar auch schon die Prüfung: Die Mondsteine waren sehr aufgeregt, aber alle haben bestanden – und: David Ziemann hat sogar die theoretische und die praktische Prüfung fehlerfrei bestanden. Deshalb darf er im Sommer einen ganzen Schultag auf der Polizeiwache verbringen, darüber haben wir uns alle mit ihm gefreut.

Hurra! Der Osterhase war da...

Am letzten Tag vor den Osterferien war der „Osterhase“ im Auftrag des Lernhauses Schatzsucher schon fleißig. Für die Schatzsucher Lernpartner und -partnerinnen hatte er die von den Kindern selber bunt bemalten, hart gekochten Eier im Schulgarten versteckt.

Jede Lernfamilie ist in den Schulgarten gegangen, um die Eier zu suchen. Manche Verstecke waren nicht so einfach zu finden und manche haben sogar ihr eigenes bemaltes Ei wiedergefunden.

Wie jedes Jahr hat die Suche allen Beteiligten wieder viel Spaß gemacht und einige haben sich die Eier auch gleich zum Vesper schmecken lassen.

 

So war es früher...

Alle Lernjahre waren auf großer Fahrt in Richtung Schwäbisch Hall unterwegs, um das Freilandmuseum Wackershofen zu besuchen.

Die Aufregung war groß, denn wir sollten nicht nur eine Führung durch das Gelände erhalten, sondern es war auch vorgesehen, dass alle Lernpartner etwas „schaffen“ sollten.

Kurz vor zehn purzelten die Schatzsucher aus dem Bus und es wurde erst einmal gevespert, so dass alle gestärkt die Führung durch das Museumsdorf mitmachen konnten. Jede Lernfamilie hatte ihren eigenen Führer oder Führerin.

Die Tigeraugen wurden von Frau Elke Zollner betreut, die viele interessante Dinge über das damalige Leben der Kinder erzählen konnte. Wir haben uns einige Häuser angeschaut und auf dem Dachboden des einen Hauses durften drei Lernpartner sich probeweise ins strohgefüllte Bett legen, um nachzuempfinden wie eng, kalt und ungemütlich die Kinder damals geschlafen haben.

Nach den ausführlichen Besichtigungen, wurde auf dem Spielplatz der Mittagslunch eingenommen, bevor es ans Schaffen ging.

Den verschiedenen Lernjahren wurden unterschiedliche Themen angeboten. Lernjahr 4, die Mondsteine, beschäftigten sich mit dem Thema „Handwerk“ und es wurde gehobelt und geschnitzt, was das Zeug hielt. Das Lernjahr 3, die Rubine, haben sich zusammen mit ihrem Projektleiter Herrn Siegfried Siewert mit dem Thema „Hausbau“ beschäftigt. Auf dem Hof wurde ein kleines Miniaturfachwerk von den Lernpartnern aufgebaut und als zweites Angebot konnten Tapeten bunt bedruckt werden, denn das Haus soll ja nicht nur von außen schön aussehen. Lernjahr 2, die Tigeraugen, haben mehr über die Herstellung von Kleidung erfahren. Dazu mussten sie Flachs brechen, den gebrochenen Flachs ausstreichen und anschließend auskämmen (zum Glück hatten wir unsere 1.Hilfe-Tasche mit genügend Pflastern dabei!). Währenddessen hat der andere Teil der Gruppen sich im Spinnen und Weben von Baumwolle ausprobiert. Lernjahr 1, die Kristalle, saßen im Nebenraum und haben Seifenblöcke zu kleinen Waschflocken geschnitzt, da ihr Thema „Wäsche waschen damals“ war. Anschließend wurde in großen Zubern die Wäsche auch kräftig durchgewalkt und geschrubbt. Das Lernjahr 0, die Goldtaler, haben im Museumgarten viel über Heil- und Würzkräuter erfahren.

 

Adventsbasteln

Zu dem diesjährigen Adventsbasteln am 29. November 2018 haben die Lernpartner und Lernbegleiter des Schatzsucher Lernhauses wieder einmal hervorragende Unterstützung durch zahlreiche Eltern erhalten.
Durch die Mithilfe und die tollen Ideen der Mütter haben die Kinder einen sehr abwechslungsreichen und kreativen Bastelvormittag erlebt. Zur Auswahl standen Sterne aus Papiertüten, Elche aus kleinen Christbaumkugeln, genähte Schlüsselanhänger, kleine Wollmützen als Tannenbaumschmuck, Weihnachtssterne aus Holzwäscheklammern und, und, und…. Die Lernpartner konnten beinahe an allen Bastelangeboten teilnehmen und haben viele ihrer Produkte freudestrahlend mit nach Hause genommen. Natürlich wurden auch wieder leckere Plätzchen gebacken, die man zusammen mit einigen der Bastelarbeiten auf dem Weihnachtsmarkt der Freien Schule Anne-Sophie käuflich erwerben kann.
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen beteiligten Eltern für Ihr großes Engagement bedanken!

Besuch des Theater Radelrutsch im Kulturhaus Frau Holle

Den Lernfamilien Goldtaler (LJ 0), Kristalle (LJ 1) und Tigeraugen (LJ 2) wurde die Ehre zu teil gemeinsam mit Frau Carmen Würth, die Weltpremiere des Stückes „Frau Holle“ von dem Theater Radelrutsch im Künzelsauer Kulturhaus „Frau Holle“ als erste anzuschauen. Für viele Lernpartner war die Fahrt mit der Bergbahn schon einen Ausflug wert, doch war diese vergessen als die Kinder, die atmosphärisch stimmungsvolle und märchenhaft dekorierte Bibliothek betraten. In den Zuschauerraum gelangten die Lernpartner durch einen goldenen Vorhang, wo sie auf Bänken Platz nahmen. In dem Zwei-Personen-Stück sang, tanzte und erzählte die Schauspielerin in verteilten Rollen von dem Leben bei Frau Holle. Unterstützt und begleitet wurde sie von Akkordeon und Keyboard und einem Hahn, der sich ab und zu frech in Szene setzte. Gebannt und mit großen Augen folgten die Kinder dem Schauspiel, bei dem sie zwischendrin auch mitsingen und tanzen durften. Mit Hilfe einer Schattentheaterbühne und raffinierten Requisiten und Kostümen war das Stück sehr abwechslungsreich und ansprechend gestaltet. Die Atmosphäre der Räumlichkeiten und die Darstellungsweisen hat die Lernpartner und Lernpartnerinnen regelrecht verzaubert. Der geschenkte Apfel und ein Interview mit einer Journalistin war der krönende Abschluss dieses Theaterbesuchs, bevor es mit der Bergbahn wieder Richtung Schule ging.

Vorlesetag

Zum internationalen Lesetag am 16. November 2018 haben alle Lernpartner und Lernpartnerinnen ganz ungeduldig auf die Mütter gewartet, die sich gemeldet hatten, um den Kindern Geschichten vorzulesen.
Gemütlich, aber auch spannend ging es bei den „6 ½ Gespenstern“ zu. Entspannt auf dem Teppich liegend, hörten die Lernpartner Frau Manuela Eißler zu, die das gesamte Buch vorlas. Im Anschluss daran, bastelten die Kinder eine kleine Gespenstermarionette, mit denen die Geschichte nachgespielt werden konnte. Frau Nicole Maibaum las einer kleinen Gruppe eine spannende Geschichte aus dem Buch „Abenteuer im Vampirschloss“ vor, im Anschluss daran wurden die Lernpartner und Lernpartnerinnen als Vampire geschminkt. Außerdem bastelten die Kinder aus einer Socke gruselige Fledermäuse. Nachdem sich alle mit etwas Blut (rotem Saft) gestärkt hatten, überraschten die kleinen Flattermänner Frau Schmidt in ihrem Büro. Sie hatte Besuch von Frau Würth und die beiden rechneten sicherlich nicht mit echtem Vampirbesuch.
Von einer der bekanntesten Kinderbuchautorinnen, Astrid Lindgren, las Frau Marie Wiesner eine Geschichte von Lotta aus der Krachmacherstraße vor, die für ihre Familie einen Weihnachtsbaum organisiert. Anschließend konnte jede eifrige Zuhörerin einen kleinen Weihnachtsbaum aus Papierscheiben und Perlen basteln. Im Leseangebot von Frau Anja Mutz haben die Kinder etwas über „Mücke, die Zahnfee, auf Milchzahn-Jagd" erfahren. Dazu wurden nach dem Lesen Bilder ausgemalt, Fangen gespielt.
In the English offer, we read „There was an Old Lady who swallowed a Fly“. It is a very funny story all about a lady who ate a horse, a cow, a dog, a cat, a bird and a spider, just because she swallowed a fly!
Then we made puppets and filled the old lady´s tummy with all the animals she ate. And very importantly, we learnt how we should never, ever swallow a fly! Frau Petra Schwerdtfeger las aus dem Buch „Heidi“ von Johanna Spyri vor. Inspiriert von der Geschichte haben die Kindern richtige Butter aus Sahne hergestellt, dh. geschüttelt. Mit dem selber hergestellten Erzeugnis, gab es wie auf Heidis Alm eine zünftige Vesper mit Butterbrot.
Frau Yvonne Beck hat den Kindern das Buch „Die kleine Hexe geht auf Reisen“ vorgelesen und im Anhang Zaubersprüche und tolle Bilder mit den Kindern gestaltet, die im Buch thematisiert wurden. Im Anschluss konnten die Kinder sich noch passend zu einer Figur aus dem Buch (Hexe, Zauberer) schminken lassen.
Der Vorlesetag hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet und wir freuen uns schon auf den nächsten internationalen Lesetag im kommenden Jahr. Vielen, vielen Dank an alle unsere fleißigen Vorleserinnen!

 

Projekt „Schrift“ bei den Tigeraugen

Der Oktober stand bei den Tigeraugen (Lernjahr 2) und ihrer Lernbegleiterin Sabine Lehmann ganz im Zeichen der Schrift. Zeitlich verteilt auf einzelne Blöcke begaben sich die Lernpartner und Lernpartnerinnen des zweiten Lernjahres sich auf Entdeckungsreise. Gestartet wurde in der Zeit der Höhlenmenschen, die in dem heutigen Sinne noch gar keine Schrift kannten, sondern sich ihre Informationen in Form von Bildern mitteilten. In einer Schatzsuche teilte eine Gruppe mittels Bildern der anderen, suchenden Gruppe mit, wo sie den Schatz versteckt hat. Pfeile waren natürlich verpönt, da sie die Suche zu einfach gemacht hätten. Die Kinder stellten fest, dass gemalte Wegweiser schwieriger herzustellen waren als wenn man etwas schreibt. Als nächstes erfuhren die Lernpartner etwas über die Keilschrift der Sumerer, die sie auch praktisch anwendeten. Mit Holzgriffeln wurden kurze Begriffe in der Keilschrift in kleine Tontafeln gedrückt. Bei den Ägyptern bestand die Schrift immer noch aus Bildzeichen, den Hieroglyphen. Mit Hilfe von Schablonen konnten die Lernpartnern ihrem Tischnachbarn eine Nachricht auf Papyrus schreiben, der diese Nachricht dann versuchen musste, zu „lesen“. Das seefahrende Volk der Phönizier entwickelte so etwas wie das erste Alphabet, wobei sie noch keine Vokale kannten. Diese wurden erst von den Griechen hinzugefügt und so entstand das erste Alphabet in kyrillischer Schreibweise. Die Aufgabe der Lernpartner bestand darin, Wörter in phönizischer und griechischer Schreibweise mit Hilfe einer Buchstabentafel zu entziffern. Der anschließende Briefverkehr mit den neuen „Geheimschriften“ war untereinander sehr rege. Das Zeitalter der Römer brachte die lateinische Sprache und damit auch die lateinische Schrift, die heute noch Bestand hat. Da im alten Rom viele Nachrichten noch in kleine Steinplatten gemeißelt wurden, waren die Tigeraugen herausgefordert, eigene Texte in runde Gipsmedaillons zu meißeln – puh, das war anstrengend! Die römische Zeit überschnitt sich mit der Zeit der Germanen, die ihre Schrift, die „Runen“, in kurze Buchenstäbe ritzten. Dass, das keine leichte Angelegenheit war, konnten die Mädchen und Jungen im Steinzeitdorf erfahren, wo Herr Remmele mit den Kindern versuchte, Runen in das Holz zu schnitzen. Die Zeitreise der Schritt streifte das Mittelalter, in dem mit Federkielen und Tinte auf Pergament geschrieben. Ein Lernpartner meinte: „Das ist ja fast wie mit Füller schreiben!“ und andere fanden, dass sich mit einer Rohrfeder leichter schreiben lässt als mit einem Gänsekiel. Die Reise endete bei den Tigeraugen mit der Entdeckung des Buchdrucks. Da keine Bleibuchstaben (Typenstempel) zur Verfügung standen, wurde das Drucken mit Stempeln nachempfunden. Auch wenn bei der Wiederholung manche Völker mit anderen Schriften durchein-ander purzelten, haben die Lernpartner und Lernpartnerinnen viel an Wissen mitgenommen. Und nicht nur das, sondern auch ihre Produkte des Projektes konnten sie am Ende des Projektes mit nach Hause nehmen.

Mitmachkonzert „Bilder einer Ausstellung“

Die gesamte Primarstufe machte sich zu Fuß auf den Weg ins Carmen Würth Forum, wo die Salzburger Philharmoniker mit ihrer Dirigentin Elisabeth Fuchs auf die Lernpartner der Freien Schule Anne-Sophie und auf die Schüler anderer Hohenloher Schulen warteten. Für viele Kinder war die Begegnung mit klassischer Musik eine Premiere und dementsprechend war die Aufregung sehr groß. Die sehr ansprechende und kindgerechte Präsentation des Stückes hat alle kleinen und großen Zuschauer in ihren Bann gezogen und mitgerissen. Die einzelnen Musikszenen wurden durch schauspielerische Darbietungen, dem Malen der Babajaga oder einem Luftballonwettlauf aufgelockert. Besonders viel Spaß hatten die Lernpartnerinnen beim Mitdirigieren, dem Versuch, so laut zu brüllen und mit den Füßen zu stampfen wie sie konnten. Die geschenkte CD mit der Musik des Konzertes war für viele Kinder das Highlight dieser sehr schönen Exkursion.

Ausstellung „Äpfel und Birnen und anderes Gemüse“ in der Sammlung Würth

Besonders für die neuen Lernpartner und Lernpartnerinnen der Lernfamilie Goldtaler (Lernjahr 0) war der Besuch der Sammlung Würth in Gaisbach eine aufregende Angelegenheit. Auf einem schönen Weg, der an der Freien Schule Anne-Sophie begann, wanderten die Goldtaler gemeinsam mit den Lernfamilien Kristalle (Lernjahr 1), Tigeraugen (Lernjahr 2) und ihren Lernbegleiterinnen durch Wald und Felder, um so zum Konzerngebäude in Gaisbach zu gelangen. In zwei Gruppen unterteilt, wurden die Kinder von sehr freundlichen und kundigen Führerinnen durch die Ausstellung begleitet. Unglaublich wieviel Wissen die Kinder über Äpfel und Birnen mitbrachten und bei der Diskussion welche Äpfel die leckersten sind, die roten oder doch die grünen, ging es hoch her. Zu den Überlegungen sind die Kinder durch die sehr detaillierten Zeichnungen des Künstlers Korbinian Aigner angeregt worden. Bei dem mannshohen Bild, das den Apfel als „verbotene Frucht“ im Paradies mit Adam und Eva darstellte, lag das Interesse der Kinder allerdings mehr auf den „nackten Tatsachen“, die die Rückenansicht des ersten Menschenpaares präsentierte und es wurde viel gekichert. Erfüllt mit vielen neuen Eindrücken und dem ergiebigen Kontakt mit der Kunst ging es zu Fuß wieder zurück in die Schule.

Raumfahrtshow im Carmen Würth Forum

Die Aufregung war groß als die Mondsteine (Lernjahr 4) und die Rubine (Lernjahr 3) sich auf den Weg ins Carmen Würth Forum in Gaisbach machten. Dort wurde ihnen eine Raumfahrtshow vom DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) präsentiert. Zu diesem spannenden Thema hatten die Lernpartnerinnen und Lernpartner im Vorfeld schon viele Fragen gesammelt. Die Raumfahrtshow ermöglichte den Jungen und Mädchen der Freien Schule Anne-Sophie faszinierende Einblicke in diese Wissenschaft zu gewinnen. Die Kinder erfuhren wie eine Rakete aufgebaut ist und wie ein Raketenantrieb funktioniert, dazu und zu vielen anderen Themen konnten Versuche gemacht werden. Natürlich war Alexander Gerst in aller Munde und die Lernpartner lernten in den Aufbau der ISS-Raumstation kennen, in der sich der bekannte Künzelsauer Astronaut zurzeit aufhält. Mit vielen spannenden kleinen Details und interessanten Einblicke in die europäische Raumschifffahrt kehrten die Mondsteine und Rubine an die Schule zurück.

FSAS-Pflanzen in der Kunst
FSAS-Pflanzen in der Kunst2
FSAS-Pflanzen in der Kunst3
FSAS-Pflanzen in der Kunst4

Pflanzen in der Kunst

Nach den Sommerferien haben die neuen Nachmittagsangebote bis zu den Herbstferien begonnen. In dem Donnerstagangebot „Pflanzen in der Kunst“ sind Lernpartner und Lernpartnerinnen aus allen fünf Lernjahren (0-4) mit Frau Lehmann erst einmal in den Wald gegangen, wo sie sich auf die Suche nach interessant aussehenden Blättern und Pflanzen gemacht haben. Die gefundenen Schätze wurden dann gepresst und getrocknet – aus ihnen sind ganz spannende Pflanzencollagen entstanden. Mit der Natur als Inspiration wurden eigene Pflanzenstempel entworfen und Taschen bunt bedruckt. Es sind sehr interessante Pflanzenformen und tolle Taschendesigns entstanden. Als Abschluss des Angebots werden aus Ton und kleinen Plastikflaschen eigene Blumenvasen designt. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Lerngang zur Kunsthalle
Lerngang zur Kunsthalle – Ausflug der Kristalle und Tigeraugen

Lerngang zur Kunsthalle – Ausflug der Kristalle und Tigeraugen

Am 26. September machten sich die Jüngsten und Kleinsten des Lernhauses Schatzsucher auf den Weg in das Kunstmuseum in Gaisbach. Das war eine Aufregung unter den Kinder der Lernfamilie der Kristalle: Unser erster Ausflug in der zweiten Schulwoche! Mit den Kleinbussen der Schule und durch die tolle Unterstützung einiger Eltern in Form eines Fahrdienstes wurden alle Lernpartner sicher zum Museum gebracht. An dieser Stelle ein herzliches Danke schön an alle Fahrerinnen und Fahrer! Im Kunstmuseum wurden wir schon erwartet und durch die Ausstellung geführt. Für einige Kinder war diese genaue Betrachtung von Kunstwerken ungewohnt, aber alle Lernpartner waren fasziniert und begeistert von vielen Exponaten aus der Sammlung von Carmen Würth. Nach einem ausgiebigen Vesper nach dem Besuch im Museum ging es wieder in Richtung Schule. Auch der Rückweg, der zu Fuß absolviert wurde, war von der Kunst geprägt. Da wir am Carmen Würth Forum vorbei kamen und haben wir dort noch einige der Skulpturen betrachtet. Das war ein toller Ausflug!

Wandertag der Schatzsucher
Wandertag der Schatzsucher  2
Wandertag der Schatzsucher 3
Wandertag der Schatzsucher 4

Wandertag der Schatzsucher

Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 trafen sich alle Lernpartner der Lernjahre 0 bis 4 des Lernhaus Schatzsucher, um gemeinsam zum Spielplatz am Kocherfreibad in Künzelsau zu wandern. Unsere Wanderung führte uns den steilen Berg hinunter, quer durch die Innenstadt in Richtung Wertwiesen. Am Ziel angekommen, wurde erst einmal gevespert. Bei herrlichem Sonnenschein durften wir auf dem Klettergerüst klettern, am Wasserspielplatz oder Fußball spielen. Zur Erfrischung stärkten wir uns noch mit einer Kugel Eis und gaben den Künzelsauern spontan eine kleine Gesangseinlage vor dem Rathaus. Auf dem anstrengenden Rückweg erwischte uns auf den letzten Metern ein Regenschauer, sodass wir schließlich klatschnass und ausgepowert an der Schule ankamen.

Ausflug in den Wildtierpark
Ausflug in den Wildtierpark 2

Ausflug in den Wildtierpark Bad Mergentheim

Am Dienstag, den 11. Juli 2017 machten die Lernpartner der Lernjahre 0 bis 2 einen Ausflug in den Wildtierpark Bad Mergentheim. Dort kann man über 70 verschiedene Tierarten in einer naturnah gestalteten Anlage beobachten. Der Tag begann für uns mit einem Fütterungsrundgang durch den Park. Ein Tierpfleger erzählte uns Wissenswertes über Bären, verschiedene Greifvögel, Luchse und Wölfe und wir konnten die Tiere bei der Fütterung erleben. Danach machten wir eine Vesper- und Spielpause. Hier konnten wir auch Ziegen, Schafe und Kühe im Spielbauernhof füttern und auf dem Spielplatz spielen. Anschließend gingen wir weiter durch den Wildpark. Wir trafen auf die „Kobolde der Nacht“ in ihrer düsteren und stickigen Fledermaushöhle und streichelten die zahmen Hirschkühe. Zum Abschluss spielten alle Lernpartner noch auf dem Spielplatz „Koboldburg“. Besonders bedanken möchten wir uns noch bei den Eltern, die uns zum Ausflug begleitet haben. Das war ein toller Ausflug!

Schullandheim im Zirkus Pimparello 1
Schullandheim im Zirkus Pimparello 3
Schullandheim im Zirkus Pimparello 2
Schullandheim im Zirkus Pimparello 4

Schullandheim im Zirkus Pimparello

Am Montag, den 17.07.2017 sind wir mit dem Schulbus nach Gschwend gefahren. In Gschwend war es sehr heiß, als wir die drei Tage im Schullandheim Zirkus Pimparello (circactive) waren. Wir haben in richtigen Zirkuszelten übernachtet. Tagsüber war es in den Zelten richtig warm und nachts war es sehr kalt. Abends um 22.00 Uhr war Nachtruhe. Um 7.30 Uhr wurden wir von unseren Lernbegleiterinnen geweckt. Danach konnten wir von 8.00 – 9.00 Uhr frühstücken. Am Montagnachmittag und am Dienstagvormittag hatten wir ein Aktivangebot „Zirkus“. Dort haben wir mit Bällen jongliert und versucht auf dem Rola Bola und der Laufkugel zu balancieren. Dann haben wir noch das Teller- und Diabolo Drehen und Werfen geübt. Moni, die Besitzerin, hat uns auch zwei tolle Artistik-Figuren gezeigt. Auf dem Gelände gab es viele Tiere. Die Tiere durfte man aber nicht füttern, auch nicht mit dem Gras von den Wiesen, weil es auf der Wiese Pflanzen gab, die die Tiere nicht vertragen. Wir konnten viel unternehmen: Es gab einen Fußball-, einen Volleyball- und einen Basketballplatz. Dann konnten wir noch Tischtennis und Tischkicker spielen, es gab einen Spielplatz mit einem Vogelnest zum Schaukeln, ein großes Trampolin und einen Pool zum Planschen. Das Wasser im Pool war aber sehr kalt, da es Quellwasser war. Am Dienstagabend sind wir bepackt mit Badesachen, Stockbrotteig und Holzstöcken in den Wald zum Bach gewandert, wo es einen tollen Lagerfeuerplatz gab. Dort haben wir eine Feuer gemacht und unser Stockbrot gebacken. Wer sich getraut hat, konnte auch im Bach baden. Das war super! Eine Sache war aber nicht so toll: Die Duschen waren ziemlich eklig und die Toiletten auch. Aber trotzdem war das Schullandheim ein tolles Erlebnis!!!

Bauernhof FSAS 1
Bauernhof FSAS 2

Besuch auf dem Bauernhof

Wir, die Mondsteine, die Rubine und die Tigeraugen haben einen halben Schultag auf dem Bauernhof verbracht. Wir haben dort viel erlebt, alle Tiere waren zum Anfassen und Streicheln. Wir erfuhren was die Tiere fressen – haben sie gefüttert - stellten bestimmtes Futter zusammen – haben einer Kuh beim Kalben zuschauen dürfen – gaben den Kälbchen Milch aus dem Eimer – striegelten die Pferde – durften auf den Pferden reiten – am Ende haben wir noch ein Feuer gemacht und Stockbrot und Würstchen gebraten. Es war ein erlebnissreicher Vormittag mit vielen, vielen Eindrücken.

FSAS Künzelsau Bienen 1
FSAS Künzelsau Bienen 2

Projekt Bienenwerkstatt der Tigeraugen

Durch die Welt der Bienen und des Imkerns führte uns Herr Hillenmaier. Wir erfuhren viel über die Kleidung eines Imkers und die Handhabung verschiedener Werkzeuge, z.B. „Warum die Kleidung weiß ist?“, „Für was man einen Smoker braucht?“, usw. Am Bienenstock zeigt er uns die unterschiedlichen Bienenwesen und wir durften einen Blick hineinwerfen. Er erklärte uns, dass wir uns niemals vor das Flugloch stellen dürfen, das mögen die Bienen nicht. Man sollte sich immer hinter den Bienenstock stellen, wenn man die Bienen beobachten möchte. Herr Hillenmaier holte eine Wabe heraus, die wir dann in der Küche entdeckeln durften bis der Honig herausfloss. Danach kam die Wabe in die Honigschleuder. Jeder von uns hat sie angetrieben, dass war richtig anstrengend. Als alle Waben geschleudert waren, haben wir später den Honig in Gläser gefüllt und unser eigenes Etikett gestaltet.

Der Besuch im Druckhaus der Heilbronner Stimme

 

Am Donnerstag den 29.06.2017 haben das 3. und 4.Lernjahr der Schatzsucher einen Ausflug zum Druckhaus der „Heilbronner Stimme“ unternommen. Im Verlagshaus hat uns Fr. Mezger in Empfang genommen. Als erste Station zeigte sie uns das Papierlager, wo ca. 500 Papierrollen lagern. Eine große Papierrolle wiegt 1,5 t und das Papier hat eine Länge von 20km lang. Aus der Breite einer Papierrolle können zwei Zeitungsseiten hergestellt werden. Frau Mezger zeigte uns sowohl wie das Papier in die Maschinen eingespannt wird als auch den Probedruck der Werbung. Anschließend gab es eine kurze Vesperpause. Danach haben wir die Druckmaschinen und die Verpackungsmaschinen besichtigt. Beim Verpacken konnten wir beobachten wie die einzelnen Zeitungen aufeinander gelegt und dann mit einem schwarzen Band zusammen geschnürt wurden. Im Druckhaus werden die Zeitungen in der Zeit von 22:00 bis 02:00 Uhr hergestellt. In einer Nacht werden ungefähr 90 000 Zeitungen gedruckt. Am Tag werden keine Zeitungen, sondern nur Werbeprospekte gedruckt. In einer Nacht werden beim Zeitungsdruck etwa 15 Rollen Papier verbraucht. Für den Druck einer Zeitungsseite braucht man Druckerplatten und Farbe. Es gibt die Farben: Magenta (Rot), Zyan (Blau), Gelb und Schwarz. Für jede Farbe wird eine Druckerplatte gelaserter. In dem Druckhaus Heilbronn gibt es vier Druckmaschinen. Eine Druckmaschine wiegt ca. 800 Tonnen (, das ist das Gewicht von 20 Elefanten). Vor einigen Jahren mussten die Druckmaschinen ausgetauscht werden. Dieser Wechsel hat ein Jahr gedauert, da die Drucktürme einer nach dem anderen ausgetauscht werden musste. Die Kosten beliefen sich auf 15.000.000 Mio. Euro. Zum Schluss sahen wir uns noch einen Film an, der alle einzelnen Schritte der Herstellung einer Zeitung zeigt. Dieser Lerngang war ein schöner Abschluss für unser Zeitungsprojekt.

 

 

Hochmotivierte „Leseratten“ im Lernhaus Schatzsucher  1
Hochmotivierte „Leseratten“ im Lernhaus Schatzsucher 2

Hochmotivierte „Leseratten“ im Lernhaus Schatzsucher

 

Das Angebot „Leseratten“ im Lernhaus Schatzsucher besuchten am Donnerstagnachmittag 14 Lernpartner der Lernjahre 1-3. Ziel des Angebots war, eine Leserolle zu einem selbst ausgewählten Buch zu gestalten und dieses am Ende des Angebots zu präsentieren. Zuerst suchte sich jedes Kind ein Buch aus, zu dem es dann viele verschiedene Arbeitsaufträge bearbeitete. Die Lernpartner gestalteten zum Beispiel einen Buchsteckbrief, beschrieben ihre Lieblingsfigur und gaben eine Bewertung zu ihrem Buch ab. Meistens arbeiteten wir in der Bibliothek. Frau Günther hat uns dabei immer unterstützt und uns bei der Auswahl der Bücher beraten. Danach haben wir unsere Leserollen außen gestaltet und uns auf die Buchpräsentation vorbereitet. Am Donnerstag vor den Pfingstferien war es dann soweit. Bei der Buchpräsentation konnte jeder Lernpartner sein Buch und die Leserolle präsentieren. Die anderen Kinder haben gespannt zugehört und gaben dem präsentierenden Kind einen riesigen Applaus.

 

 

Wasser, Wolken, Wind, FSAS Künzelsau
Wasser, Wolken, Wind, FSAS Künzelsau 2
Wasser, Wolken, Wind, FSAS Künzelsau 3
Wasser, Wolken, Wind, FSAS Künzelsau 4

Kunst- Lerngang in die Kunsthalle am 25.04.2017

 

„Wasser, Wolken, Wind“ lautet der Titel der momentanen Ausstellung in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall. Das gesamte Lernhaus Schatzsucher hat sich am Dienstag mit dem Schulbus auf den Weg gemacht, um sich die Ausstellung anzuschauen und das Kreativangebot der Kunsthalle wahrzunehmen. In drei Gruppen eingeteilt, wurden intensiv einige Werke der Ausstellung mit den Lernpartnern besprochen. Das Interesse und die Beteiligung waren bei allen Kindern sehr groß. Im Laufe der Werkbetrachtungen wurden die Beiträge der Lernpartnerinnen immer interessierter und detaillierter. Viel Spaß hat auch das Kreativ –Angebot des Museums gemacht. Inspiriert von einem Werk des Künstler Günther Uecker konnten die Kinder mit Nägeln und Styroporplatten die Bewegungen von Wasser und Wellen nachempfinden. Wer mochte, durfte am Ende sein Werk noch farbig gestalten. Für die ganz jungen Künstler bestand auch noch die Möglichkeit seine eigene „Traum“- Wolke zu gestalten. Wie immer war der Ausflug in die Kunsthalle sehr interessant und anregend. Ein dickes Dankeschön an die Museumspädagogen der Kunsthalle, die den Lerngang so informativ, kreativ und ansprechend gestaltet haben.

 

 

Ostereier 2017 FSAS Künzelsau
Ostern 2017 FSAS Künzelsau

Juhu, der Osterhase war da!

 

Am letzten Schultag vor den Osterferien hat sich der Osterhase für die Lernpartner und –partnerinnen des Schatzsucher Lernhauses im Steinzeitdorf eingefunden und dort seine Spur in Form von bunten Eiern hinterlassen. Die Suche hat allen viel Spaß gemacht und am Ende hatte jeder ein Ei gefunden, was von einigen gleich beim Vespern verputzt wurde. Allen Familien des Schatzsucher Lernhauses wünschen wir sonnige, erholsame und schöne Osterfeiertage!

 

 

FSAS 2017 Lernhaus Schatzsucher
FSAS 2017 Lernhaus Schatzsucher 2

Aktion „Toter Winkel beim LKW“ vom Round Table und dem Lady Circle

 

Am Donnerstag, den 6.04.2017 hatten wir Besuch von Mitgliedern des Round Tables und des Lady Circles aus Öhringen. Sie haben einen großen, gelben Sattelschlepper (LKW) mitgebracht, der vor der Schule parkte. Im Rahmen der Verkehrserziehung sollten die Kinder der Lernjahre 4 praktisch erfahren, was der tote Winkel bei einem LKW bedeutet und warum es gerade als Kind, sowohl als Fußgänger als auch als Radfahrer, so wichtig ist, einen großen Sicherheitsabstand zu einem LKW zu halten. Alle Lernpartner und auch die Lernbegleiter waren überrascht, welch große Spannweite der tote Winkel in einem LKW hat.

 

 

 

FSAS Künzelsau 2017 Osterbasteln
FSAS Künzelsau 2017 Osterbasteln 2
FSAS Künzelsau 2017 Osterbasteln 3
FSAS Künzelsau 2017 Osterbasteln 4

Eltern- Osternbasteln mit den Tigeraugen, Goldtalern und Kristallen

 

Das war eine Aufregung im Lernhaus. Am Donnerstagvormittag hatten wir acht Mütter zu Gast, die mit den Lernpartnern und Lernpartnerinnen tolle Ideen für Ostern umgesetzt haben. Die Angebote waren reichhaltig - Hühner aus Eierkarton, Kressegärten mit Eierhaus, marmorierte oder gekratzte Eier, Osterhasen aus Klorollen und vieles mehr. Alle Lernpartner konnten von einer Station zu anderen wechseln, für alle gab es etwas, was ihnen besonders gefallen hat. Zum Schluss hieß es: „Jetzt kann Ostern kommen!“

 

 

FSAS 2017 Fasching backen
FSAS 2017 Fasching 2 backen

In der Faschingsbäckerei

 

Am Donnerstag vor den Faschingsferien durften die Rubine Faschingsgebäck backen. Frau Ott brachte alle Zutaten mit, sodass direkt losgelegt werden konnte. Äpfel wurden geschält und geschnitten, Teig ausgerollt und ausgestochen und sogar frittiert. Unsere Apfelringe und rheinischen Mutzen erfüllten die ganze Primarstufe mit ihrem herrlichen Duft, sodass wir es kaum erwarten konnten, sie endlich zu probieren. Das war lecker!

 

 

FSAS Verkehrserziehung Polizei 1
FSAS Verkehrserziehung Polizei 2
FSAS Verkehrserziehung Polizei 3
 

Hurra, hurra die Polizei ist da…

 

…und übt mit Kristallen in der Sporthalle für die praktische Fahrradprüfung. Dafür bringen alle Lernpartner einen Fahrradhelm und Hallenschuhe mit und die Fahrräder erhalten die Kristalle von den zwei netten Verkehrspolizisten. Leider ist dieses Jahr die transportable Ampel kaputt und die Reparatur ist richtig teuer, so dass wir ohne Ampel üben müssen. Das tut dem Spaß aber keinen Abbruch. Viele Verkehrssituationen werden geübt – die Rechts vor Links –Regel, das Linksabbiegen, Umfahren von Baustellen oder anderen Gefahrenstellen und vieles mehr. Zusätzlich zu den praktischen Verkehrsübungen pauken die Kristalle mit Frau Melidou auch für die theoretische Fahrradprüfung. Hier werden wichtige Verkehrsregeln, -Zeichen und Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer besprochen. Es gibt ganz schön viel worauf man im Verkehr achten muss! Wir freuen uns schon alle auf die theoretische und praktische Prüfung – das wird aufregend!

 

 

Fahrzeugbau FSAS Künzelsau 1
Fahrzeugbau FSAS Künzelsau 2

Projektwoche „Alles dreht sich“

 

Vom 13. – 17. Februar fand in der gesamten Primarstufe das Projekt mit dem Thema „Alles dreht sich“ statt. Im Schatzsucher Lernhaus gab es dazu viele verschiedene Angebote. Da sich bei den Kristallen gerade alles um die Verkehrserziehung drehte und die Räder eines Fahrrades sich auch drehen, haben wir uns die Hälfte der Zeit mit diesem Thema beschäftigt. In der anderen Hälfte der Zeit sind wir unter die Konstrukteure gegangen und haben drehbare Objekte hergestellt. In unserem Technikraum haben wir wie die Weltmeister gesägt, gehämmert, genagelt und angemalt. Die entstandenen Objekte (zwei Windmühlen, mehrere Fahrzeuge und ein Flugzeug mit drehbaren Propellern) können sich sehen lassen. Wir sind sehr stolz auf unsere „Dreh“-Objekte.

 

 

Weidenhüttenbau FSAS Künzelsau

Angebot „Architektur“

 

Im Donnerstagnachmittag-Angebot des Schatzsucher Lernhauses haben sich einige Lernpartner mit Thema „Architektur und menschliche Behausungen“ beschäftigt. Im Rahmen dieses Themas wurde begonnen auf der Gelände der Primarstufe eine Weidenhütte zu bauen. Dafür wurden in einem Kreis lange Weidenruten in einem gleichmäßigen Abstand in die Erde gesteckt. Anschließend haben die Lernpartner begonnen, Weidenruten längs dazwischen zu weben. Ziel ist es, dass am Ende eine fertige Weidenhütte entsteht. Aufgrund der sehr wechselhaften Wetterbedingungen war es nicht immer möglich an der Hütte weiter zu bauen. Es braucht auch ganz schön viel Zeit, Konzentration und Ausdauer bis so eine Behausung fertig gestellt ist. Wenn aber alles klappt, wachsen die Weidenruten in der Erde fest und schlagen aus, so dass wir im Sommer eine dicht verzweigte Hütte zum Spielen haben. Das wäre toll!!!