Autonomes Lernen in der gestalteten Umgebung

Ein Ort, wo Menschen ganzheitlich lernen
Ein übergreifendes, durchgängiges Lernkonzept von der Vorschule bis zur Hochschulreife? Das ist der Bildungsweg, den Ihre Kinder in unserem Lerndorf gehen können. Wir bieten unseren Schülern - wir nennen sie Lernpartner - ein Lernkonzept an, das zu allen Bildungsabschlüssen führt. Die Lernpartner lernen gemeinsam und ergänzen sich gegenseitig, womit die gesamte Schulzeit zu einer in sich schlüssigen, zielorientierten Einheit wird.

Beginnend mit der Eingangsstufe haben Kinder im Alter von fünf Jahren bereits die Möglichkeit, in unser Lerndorf einzutreten. Nach der Primarstufe, in der ein Kind bis zu vier Jahre verbleibt, gibt es einen fließenden Übergang in die Sekundarstufe. Die Sekundarstufe der Freien Schule Anne-Sophie arbeitet nicht nur schulartenübergreifend, sondern - wie auch die Primarstufe - jahrgangsgemischt. Dabei spielt für die Zugehörigkeit zu einer Lerngruppe weniger das Alter eine Rolle als vielmehr das Leistungsniveau und der Wissensstand des Kindes. Lernpartner aller Schularten arbeiten und lernen auf ihrem Leistungsniveau und werden auf ihrem Lernweg individuell begleitet.

Individuelle Förderung der eigenen Fähigkeiten
Jedes Kind hat seine Talente, die ein Gefäß für ihre Entfaltung brauchen. Eines unserer Postulate lautet: alle müssen «Ins Gelingen verliebt sein». Dieser Grundsatz ist die Basis unseres Handelns: Wir glauben an die Fähigkeiten und Eigenkräfte unserer Lernpartner und akzeptieren, dass sie unterschiedlich und in einem positiven Sinne individuell und in der Mannigfaltigkeit sogar einmalig sind.

Leistungsorientierung
Mit Unterstützung und Begleitung des renommierten Schweizer Bildungsexperten Peter Fratton haben wir mit der Freien Schule Anne-Sophie ein Lerndorf erschaffen, dessen Kultur geprägt ist von zukunftorientierter Pädagogik und den Wertvorstellungen eines Weltunternehmens. Unsere Pädagogik, die auf eine dreißigjährige Erfahrung zurück geht, vereint die Erkenntnisse aus den Forschungsergebnissen der Neurobiologie mit Grundsätzen der Reformpädagogik. Wir ermöglichen unseren Lernpartnern individuelle Bestleistungen zu erbringen. Wir fördern und fordern Leistung und setzen uns dafür ein, dass unsere Lernpartner die Schule als selbständige, unabhängige Menschen verlassen. Leistung soll Freude machen auch wenn sie mit Anstrengung und Herausforderung verbunden ist. Dafür engagieren wir uns - Tag für Tag!

Qualität
Um unseren Lernpartnern ihren eigenen Bildungsweg zu ermöglichen, überprüfen wir unsere Standards regelmäßig anhand eines Qualitätssicherungssystems. Dieses basiert auf den Grundsätzen unseres pädagogischen Konzepts. Der hohe Anspruch, den wir an die Lernbegleiter stellen, und die regelmäßige Weiterqualifizierung, die wir unseren Lernbegleitern bieten, bilden die Voraussetzung, um unsere Lernpartner erfolgreich begleiten zu können.

Weltoffenheit und Weltverständnis
Was braucht ein Mensch, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern? Wir beantworten diese Frage anhand der Schlüsselqualifikationen des Wissenschaftsrates der UNESCO und machen diese zu den Zielen unseres gesamten Bildungsprozesses. Bereits vor vielen Jahren hat sich der Wissenschaftsrat überlegt, welche Fähigkeiten Menschen brauchen, um ihr Leben erfolgreich zu führen.

Der Erwerb dieser Schlüsselqualifikationen gibt dem jungen Menschen ein Werkzeug zur erfolgreichen Lebensmeisterung in einer globalisierten Welt in die Hand.

Als konkrete Beispiele dazu mögen zwei Anmerkungen dienen:
In «Little England», einem Lernhaus, in dem ausschließlich Englisch gesprochen und geschrieben wird, erleben unsere Lernpartner ein englisches Sprachbad und treffen auf die englische und amerikanische Kultur, whärend sie im «Steinzeitdorf» das Leben und die Arbeitsweise unserer Vorfahren kreativ nachahmen, mit der Natur in Berührung kommen und erfahren, was elementares Handwerk ist.

Kreativität
Das Geheimnis allen geistigen Schaffens ist Sammlung, Konzentration. Nur wer sich in vollkommener Hingabe versenkt, kann Eigenes sehen, Schöpferisches leisten. Solche köstliche Frucht geistiger Arbeit muss aber lange und im Stillen reifen.
(Othmar Spann, österreichischer Nationalökonom und Soziologe, 1878 - 1950)

Zeit für die vollkommene Hingabe und die tiefe Konzentration möchten wir unseren Lernpartnern geben. Zum einen gibt das begleitete autonome Lernen den Lernpartnern einen großen Spielraum, eigene Wege zu finden, kreative Lernideen zu entwickeln und selbständig umzusetzen. Zum anderen nimmt die Kunst einen wichtigen Stellenwert ein. Hier steht der Schule das einmalige Sammlerwerk von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth in Museum und Kunsthalle, aber auch in den eigenen Lernräumen zur Verfügung. Es finden regelmäßig Museumsbesuche und kunstpädagogische Projekte statt, wodurch die Kinder einen Zugang zur Kunst nicht nur erlernen, sondern erfahren sollen. Zudem ist jedes unserer Lernhäuser mit einem eigenen Kunstatelier ausgestattet, in dem die Lernenden auch spontan mit unterschiedlichsten Materialien kreativ und schöpferisch tätig werden können. Ausführliche Informationen zu unserer Pädagogik und zur Arbeitsweise des Autonomen Lernens finden Sie unter dem Menüpunkt «Pädagogik».